Sonntagsspaziergang Teil 1

Der Sonntag bietet sich stets zu einem Spaziergang durch die Dörfer an, ungezwungen und eher privat. Meist begleitet mich Joao Ndumba, der mir bei Verständigungsproblemen hilft. Neben Englisch und Afrikaans spricht er noch fünf Stammessprachen.

Erste Station ist das Dorf Otjolo. Hier wohnen hauptsächlich Vertreter des Stammes der hai//om.

neue Hausgärten
Chris am Hauseingang

Chris am Hauseingang. Er arbeitet im Ombili-Garten

Blumen, Mais und Papaya

Blumen, Mais und Papayagilla ac.

In Chris´Garten wächst auch ein Feigenkaktus

In Chris´Garten wächst auch ein Feigenkaktus. Er wird in diesem Jahr die ersten Früchte tragen. Hier mit Joao zum Größenvergleich.

Andere Hausgärten dienen ausschließlich der Versorgung, z. B. wie hier Mais.

Andere Hausgärten dienen ausschließlich der Versorgung
Andere Hausgärten dienen ausschließlich der Versorgung
Otjolo

Paulina AMUTENYA. Paulina hält die gesamte Familie zusammen.

Sie stellt sehr spezielle rotbraun gefärbte Körbe her.

Sie stellt sehr spezielle rotbraun gefärbte Körbe her.

Da mir nicht klar war, was sie gerade im Kochtopf hat, …

Da mir nicht klar war, was sie gerade im Kochtopf hat, …

nahm sie mich mit auf eines ihrer zwei großen Felder, hier mit Mais und Mahango.

nahm sie mich mit auf eines ihrer zwei großen Felder, hier mit Mais und Mahango.

Wassermelonen habe ich erkannt.

Wassermelonen habe ich erkannt.

das eigentliche Gemüse im Kochtopf hat sich mir aber noch immer nicht erschlossen.

das eigentliche Gemüse im Kochtopf hat sich mir aber noch immer nicht erschlossen.

Sippora ist bei Ombili in die Grundschule gegangen, hat Abitur gemacht und auf der Polizeihochschule studiert. Nun arbeitet sie in Windhoek und hat sich um ein juristisch orientiertes Zusatzstudium beworben. Dennoch hat sie nach wie vor ein Bein bei Ombili und baut sich gerade dieses neue Haus mit drei Zimmern.

Sippora

Peter war gerade bei Sipporas Familie zu Besuch. Er arbeitet in der Druckwerkstatt. In der Freizeit stellt er sehr eigenwillige Mobiles her und auch kleine Holzkästchen mit Stachelschweinporsten verziert, sowie Knochenköcher mit Pfeilen und Bögen.

Koboseb

Auch das gibt es, ein Überbleibsel aus einem Förderprojekt aus den 1990er Jahren. Klärgrube zu einem Sanitärgebäude. Die Abflußleitung hatte nicht das richtige Gefälle. Der Sanitärblock verfällt und die Grube ist in sich zusammen gefallen. Hier haben wir ein Beispiel  für ein von mir früher erwähntes Infrastrukturprojekt, dass jetzt in der Zeit der Ombili-Finanzkrise ohne zusätzliche Mittel in Anfriff benommen wird.

Otjolo

Der Spaziergang ist zwar noch nicht abgeschlossen. Aber auf Grund unserer Internetprobleme und der vielen Bilder werde ich erst einmal eine Pause einlegen. Wir wandern also später weiter.

Mit besten Grüßen,
Rüdiger v. Versen

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